Hadern im Sternenhagel

Samstag 22.07.
17.45-18.30

„So wandel ich über die Scherbenfelder / Ich bin der Liebe treuer Feuermelder / Ich kann nicht aufhören von dir zu schwärmen / Lass mich mich mich an deinem Feuer wärmen“, singt Julian Chudoba in Feuermelder auf der gleichnamigen, ersten EP der Band Hadern im Sternenhagel. Vier Zeilen, in denen bereits alles aufbrandet, was die Musik dieser Band ausmacht: Zerrissenheit. Taumeln zwischen Licht und Düsternis. Im Hässlichen das Schöne entdecken und im Schönen das Hässliche finden.

Mit ihren weit gespannten Melodien, ihren sprachsinnigen Texten, getrieben von der Liebe und einem Gefühl für Widersprüche, zielen Hadern im Sternenhagel direkt ab aufs Herz – ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, dies zu verschleiern. Das hier ist kein Diskurspop. Das ist Weltschmerz, der unterhalten will.

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